Neue Inspiration

 

Kennt ihr das, man hat ein fotografisches Tief, zweifelt so ein bisschen an dem was man macht und findet sowieso alle Fotos der letzten Jahre irgendwie doof?

Das ist wohl so etwas wie die kleine Fotofrühjahrsdepression. Womit werden diese Gefühle verstärkt? Am besten richtig viel Social Media konsumieren und sich ansehen, was die anderen Fotografen so vorlegen. Damit kann man sich auf alle Fälle ein Loch so tief wie der Mariannengraben buddeln.

Beim Stöbern durch das Netz bin ich dabei wieder einmal über Andreas Jorns gestolpert. Einer der wenigen Fotografen der mich seit Jahren begleitet. Ich finde seine Fotos einfach wunderbar und echt.

Was für mich bei Farbfotos K&G und Jean Noir sind, war schon immer Peter Lindbergh und Andreas Jorns bei Schwarz Weiß. Leider hatte ich in der Flut aus Bildern, die man täglich auf Instagram sieht, die Fotos von Andreas irgendwie aus den Augen verloren. Zum Glück hatte ich mir im Kalender die K&G Live Sendung markiert und diese auch dann angesehen.

Andreas Jorns kommt einfach souverän rüber und macht nebenbei auch noch richtig, richtig gute Schwarz/Weiß Fotos. Somit war klar ich brauche die Jubiläumsausgabe von AJ, seinem Magazin, dass in regelmäßigen Abständen veröffentlicht wird.

Die Versandbestätigung kam dann auch prompt von Andreas direkt, persönlich als Kommentar auf Facebook. Was ich richtig nett fand, dass er sich auch noch dafür Zeit nimmt. Das nenne ich mal persönliche Betreuung.

AJ Andreas Jorns Magazin

So war das Magazin gestern bei uns im Briefkasten und normalerweise hätte ich das Paket sofort geöffnet und durchgeblättert. Ich habe mir aber extra diesen Moment für mich aufgespart und gewartet dieses Werk bei Tageslicht zu sehen.

AJ Andreas Jorns Magazin

Andreas ich kann jetzt verstehen warum du für gewisse Papiersorten so schwärmst ;-). Es ist einfach griffig und hat so einen richtig schönen analogen Touch. Wunderbar!

AJ Andreas Jorns Magazin

Die Fotografien im Magazin sind eine Klasse für sich. Schöne ruhige Aufnahmen, die mich fesseln in ihrer Schlichtheit und den Menschen in den Vordergrund stellen, einfach genial.

Danke für dieses schöne Werk. Es hat mir neue Inspiration für meine eigenen Projekte gegeben und so langsam weiß ich wieder, in welche Richtung ich fotografisch will. Danke auch für die letzte Trivia, ich fand den Tipp am Ende sehr interessant, einfach mal Social Media & Co liegen lassen und sich von anderen Dingen Inspiration zu holen. Vielleicht schaffe ich es, meinem seit Jahren im Kopf herumgeisterten Film Noir Projekt Leben einzuhauchen.

Was bleibt zum Schluss? Ein kleines Problem habe ich noch, wie soll ich meiner auch weltbesten Frau auf der Welt, die Mehrausgaben für Andreas Jorns Bildbände erklären 🙂