Mit Tageslicht im Studio Portraits fotografieren

Da ich immer wieder gefragt werde wie ich meinen natürlichen Look fotografiere, gibt es heute einen kleinen Einblick in mein Studiosetup. Vorsicht eine kleine Enttäuschung könnte bevor stehen 🙂

Als ich zu fotografieren begann, war es oft schwierig die Lichtsetups der anderen Fotografen auch richtig zu analysieren. Deshalb gebe ich ab jetzt hin und wieder ein paar Tipps für schöne Portraits und ihre Entstehung.

Seit ein paar Monaten arbeite ich fast gar nicht mehr mit Blitzen im Studio, sondern ausschließlich mit Tageslicht. Dabei entstehen Bilder wie das von Stefanie:

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Wenn wir das Bild analysieren sieht man ein weiches Licht von rechts, in das Stefanie hinein sieht und ein nicht ganz so starkes Licht von vorne. Das könnte jetzt mit Aufheller funktionieren, einer großen Softbox, oder ein Striplight ginge auch.

Die einfache Wahrheit ist, Stefanie sitzt mehr oder weniger in einem Eckraum, meinem kleinen Studio. Hier habe ich 2 Fenster die jeweils mit einem dunklen Rollo ausgestattet sind. Je nachdem aus welcher Richtung ich das Hauptlicht brauche, schließe ich die Rollos etwas oder öffne sie. Sollte einmal von einer Seite die Sonne kommen, dann hänge ich einen großen weißen Vorhang extra davor. Was natürlich sehr hilfreich ist, dass ich mit der Sony A7III direkt sehe wie das Bild wird, dank dem elektronischen Sucher.

 

Als Hintergrund benutze ich meistens einen farbigen Stoff, oder bei weiß auch einfach mal die Wand

That’s all. Kein geheimes Lichtset mit 3 Blitzen und Aufhellern, sondern nur etwas Tageslicht und Rollos zum besseren lenken des Lichtes.

In diesem Sinne viel Spaß beim selber Ausprobieren und weiterhin gutes Licht.

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